Wien (OTS) – In der sechsten Folge der aktuellen „Liebesg’schichten
und
Heiratssachen“-Saison am Montag, dem 18. August 2025, um 20.15 Uhr in
ORF 2 (sowie 24 Stunden vorab schon auf ORF ON) porträtiert
Gestalterin und Interviewerin Nina Horowitz sechs neue, interessante
Menschen, die diesmal das große Lebensglück finden wollen. Mit ihrem
Filmteam besucht sie die drei Damen und drei Herren im Alter zwischen
39 und 74 Jahren in Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Tirol.
Der jüngste Kandidat ist der Wiener Patrick: Sein Traummann soll „ein
Gentleman am Tag sein und ein wilder Hund in der Nacht“. Aus Wien
kommt auch Doris, 50 Jahre, deren neuer Partner mit ihrer Energie
mithalten können soll, wobei für sie Respekt und Wertschätzung
besonders wichtig sind. In Niederösterreich sind Eduard, 52, und
Stiletto, 50 „plus“, daheim: Ersterer begeistert sich u. a. für
Kultur und sucht eine kluge und lebensfrohe zweite Hälfte, mit der er
sogar eine Familie gründen kann; sein Landsmann möchte eine sexuell
interessierte und weltoffene Frau fürs Leben finden, die Esprit,
Humor und Lust auf Rock ’n’ Roll mitbringt. Die Tirolerin Lisi, 58,
sehnt sich nach einem großzügigen Partner mit Herz, Hausverstand
sowie handwerklichem Geschick. Und die reiselustige Seniorin der
Runde, die 74-jährige Hannelore aus der Steiermark, träumt von einem
intelligenten Mann mit dem gewissen Etwas, mit dem sie auf Augenhöhe
ihre Zeit verbringen kann.
Die sechs Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick:
Hannelore, 74, ehemalige Vorstandssekretärin aus der Steiermark,
sucht das gewisse Etwas. Sie erklärt mit einem charmanten
Augenzwinkern: „Schönheit ist mir nicht so wichtig, er muss Charisma
und Ausstrahlung haben.“ Eine wohlklingende Stimme, ein angenehmer
Geruch, ein offenes Lächeln – all das zählt für sie. Für ihren
zukünftigen Partner hätte die Single-Dame sogar ein eigenes
Schlafzimmer frei. „Ein König und eine Königin schlafen ja auch nicht
in einem Zimmer“, meint sie schmunzelnd. Zwischen 65 und 72 Jahre alt
sollte ihr Traummann sein. Aufgewachsen mit wenig Materiellem, aber
voller Geborgenheit, erinnert sich die Pensionistin in ihrem
„Liebesg’schichten“-Porträt an ihre Kindheit und an ihre erste
„Puppe“ – ein alter Filzpatschen, dem ihre Mutter mit Knopfaugen und
einem Wollmund Leben eingehaucht hat: „In der Not wird man
erfinderisch.“ Was Hannelore damals nicht hatte, hat sie jetzt zur
Genüge: „Deswegen ist meine Wohnung üppig dekoriert, man möchte das
nachholen.“ 54 Jahre war sie mit ihrem Ehemann zusammen, bis er vor
einem Jahr verstarb. Dass die Witwe heute hier sitzt, war sein
Wunsch: „Er wollte nicht, dass ich alleine bleibe. Er hat mir in
seiner Krankheit geraten, mich bei den ‚Liebesg’schichten‘ zu
melden.“ Die Grazerin liebt das Reisen. Sie war sogar in der
Antarktis: „Und es wäre großartig, wenn der neue Mann auch gerne
wegfliegt.“ Die Steirerin wünscht sich einen Partner, der mit ihr auf
Augenhöhe ist: „Ich will ja unterhalten werden und nicht Kindertante
spielen.“ Und übers Heiraten sagt sie klar: „Man soll im Leben nichts
ausschließen.“
Stiletto, 50 „plus“, Veranstaltungstechniker aus
Niederösterreich, ist seit mehr als 40 Jahren Musiker mit Herz und
Haltung und auf der Suche nach der „besten Frau der Welt“. Wer das
sein könnte? Jemand, der ihn so nimmt, wie er ist – und das ist alles
andere als 08/15. Als der Kandidat eine musikalische Kostprobe von
Bon Jovis „Bed of Roses“ gibt, lobt ihn Nina Horowitz mit einem
charmanten „Bravissimo!“. Seine neue Partnerin soll Stil haben – aber
auch Feuer. Ein Hausmütterchen? Bitte nicht. „Sie sollte so viel Dame
sein, dass sie sich mit einem Typen wie mir gar nicht einlassen
würde“, meint er augenzwinkernd. Zweimal war der Niederösterreicher
verheiratet, doch beide Ehen hielten nicht. Über seine Vergangenheit
spricht er offen. Aufgewachsen ist Stiletto bei den Großeltern, weil
die Mutter nach der Geburt verschwand. „Meinen besten Freund kenn ich
länger als meine Mutter“, erzählt er. Über Erotik redet der Single-
Mann sehr gerne. Swingerclubs? Nein, danke: „Man muss gleich am
Anfang seine Kleidung loswerden. Wir Männer schauen einfach komisch
aus – in Schlapfen und Bademantel. Frauen hingegen, die schauen immer
gut aus.“ Lieber würde er eine erotische Bar besuchen: „Im Anzug, mit
Stil – und wenn mir dann danach ist, kann ich mir immer noch die Hose
ausziehen.“ Wie alt er ist? „Wie alt hätten Sie mich denn gern?“,
fragt Stiletto frech zurück. Eines ist klar: Wer ihn erobern will,
braucht Esprit, Humor – und Lust auf Rock’n’Roll.
Lisi, 58 Jahre, kaufmännische Angestellte aus Kitzbühel, sucht
Herz, Humor und ein bisserl Hansi-Charme. „Ja der Hansi Hinterseer
gefällt mir schon, der schaut auf sich und ist immer gut drauf“,
schmunzelt sie. Außerdem soll ihr neuer Partner großzügig sein, mit
Herz und Hausverstand – und handwerkliches Geschick wäre auch nicht
schlecht. Mit einem Knauserer hat die Tirolerin in der Vergangenheit
nämlich schon Bekanntschaft gemacht. „Meine Freundinnen wollten mir
ein Jausenpaket mitgeben, wenn ich zu ihm gefahren bin – damit ich
nicht verhungere“, lacht sie. Der neue Mann darf gern dunkle Haare
und einen Bart haben, sollte größer als ihre 1,64 Meter sein und
zwischen 50 und 65 Jahre alt. Gepflegt, sportlich-leger und gut
riechend ebenfalls. Lisi weiß aber auch, was sie nicht will:
„Grantler brauch ich keinen! Ich will einen fröhlichen Mann, der mich
zum Lachen bringt, mir gut tut – und mich nicht runterzieht.“ Zweimal
war sie in längeren Beziehungen – beide Männer sind die Väter ihrer
Töchter, doch beide Verbindungen waren nicht für die Ewigkeit
bestimmt. Verheiratet war die Single-Dame noch nie, aber: „Wenn der
Richtige kommt – warum nicht?“ Und eines ist ihr besonders wichtig:
„Erotik gehört dazu. Sonst könnt ich ja auch eine WG mit einem guten
Freund gründen – aber das ist dann keine Beziehung. Liebe braucht
Nähe.“
Eduard, 52, Verwaltungsjurist aus Niederösterreich, ist ein Mann
mit Geist, Stil – und trockenen Humor: „Was ist der Unterschied
zwischen einer irischen Hochzeit und einem irischen Begräbnis? Ein
Betrunkener weniger“, witzelt er. Seit vier Jahren ist der Kandidat
Single. Mehrere lange Beziehungen hat er hinter sich – doch am Ende
fehlte es meist an Gemeinsamkeiten. Jetzt soll es wirklich passen.
Seine Wunschpartnerin? „Jünger als ich, mit gefestigtem Leben, nicht
mehr auf Sinnsuche – und mit Begeisterung für Kunst und Kultur“, sagt
er entschlossen. Denn für diese Themen brennt Eduard: „Wenn ich ein
Bild sehe, das mich berührt, bin ich in einer anderen Welt.“
Beruflich ist der Jurist angekommen, ein Haus hat er gebaut, doch
jetzt soll die Liebe Raum bekommen. Die Idee einer eigenen Familie
ist für ihn noch nicht vom Tisch. Und wie würde er sich das erste
Date mit seiner Zukünftigen ausmalen? „Das muss man sich
einvernehmlich ausmachen“, sagt er – hier klingt der Jurist durch,
weniger der Romantiker. Doch hinter dem trockenen Ton liegt viel
Feingefühl. Und wie sieht er das Thema Erotik? „Unterm Strich ist das
eine Form von Kommunikation. Und man kann nicht nicht kommunizieren“,
schmunzelt er. Der Niederösterreicher wartet auf eine kluge,
lebensfrohe Frau, die ihn berührt – nicht nur mit Worten.
Doris, 50, Service-Assistentin aus Wien, ist alles, nur nicht
langweilig. In ihrer Wohnung lebten einst Vogelspinnen, Skorpione,
ein Leguan und Bartagamen. Für sie ist es weniger Liebe als
Faszination. Mittlerweile sind ihre Lieblinge Teil der Dekoration,
wie man in ihrem „Liebesg’schichten“-Porträt sieht: „Die Vogelspinne
ist getrocknet und die Skorpione hab’ ich lackiert.“ Wenn der neue
Partner von den Krabbeltieren nicht so begeistert ist, wäre das auch
kein Problem. „Sollte mich wirklich der Blitz treffen – dann räum ich
sie halt weg“, sagt die Single-Dame. Ihr Traummann soll: „genau wie
ich sein – nur in männlich.“ Humorvoll, direkt, gesellig, ein bisserl
jünger vielleicht. Darf er auch älter sein? „Nein, das geht nicht
wirklich“, erzählt sie. Glatze? Muss nicht sein. Lieber ein flotter
Kurzhaarschnitt und ein gepflegter Bart. Männer mit langer Mähne
sagen Doris nicht zu: „Wir sind ja nicht mehr in den 70er Jahren.“
Seit acht Jahren ist die Wienerin alleinstehend. Nach der Scheidung
gab es noch drei längere Beziehungen, leider sind sie gescheitert.
Jetzt ist sie wieder auf der Suche. Verliebtsein ist für sie: „Wie
ein Biss in Schokolade – eine Geschmacksexplosion. Ein echter
Genuss.“ Doris wünscht sich Respekt, Wertschätzung – und einen Mann,
der mit ihrer Energie mithalten kann.
Patrick, 39, Friseur aus Wien, bringt Farbe ins Leben. Nicht nur
im Beruf, sondern auch mit seinen Outfits: „Wenn mein neuer Partner
keine bunten Sakkos mag – das wird dramatisch. Da muss er sich dann
ganz schnell dran gewöhnen.“ Sein Markenzeichen: Glatze und Bart:
„Ich steh zu meinem Alter, bin 39, aber man soll’s nicht auf den
ersten Blick sehen. Deswegen helfe ich etwas mit Botox nach.“
Patricks Traumprinz sollte zirka so groß wie er selbst sein – er ist
1,86 Meter –, maskulin und selbstbewusst. „Ein Gentleman am Tag und
ein wilder Hund in der Nacht“, lacht der Wiener. Muskeln dürfen,
müssen aber nicht sein. Für ihn zählt die Ausstrahlung. Mit 21 Jahren
veränderte ein schwerer Unfall das Leben des Kandidaten: „Ich hatte
eine Gehirnblutung und bin dadurch auf den U-Bahn-Schienen gelandet.
Das hat leider niemand mitbekommen, da es mitten in der Nacht und in
der Station niemand anderes war.“ Heute trägt er eine Unterschenkel-
Prothese, sein Leben beschreibt er als „anders“: „Ich dusche im
Sitzen, tanze aber genau wie jeder andere auf Festivals – mein Leben
ist anders, aber genauso lebenswert. Ich sehe mich selbst nicht als
behindert.“ Seine Mutter war und ist für ihn die stärkste Stütze:
„Sie hat mich gut hinbekommen“, sagt er und lacht. Und sie freut
sich, dass ihr Sohn jetzt bei den „Liebesg’schichten“ sitzt. Seit
sieben Jahren ist Patrick Single und wünscht sich einen ehrlichen
Partner – mit einem Hauch Magie. „Ich bin mit Disney-Filmen
aufgewachsen. Ich wünsche mir den Wow-Effekt und ein bisschen mehr
Disney in meinem Leben“, sagt er schmunzelnd.
24 Stunden vorab auf ORF ON, erneut mit Audiodeskription
Die neue „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Staffel – eine
Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV – ist auch heuer wieder
mit Audiodeskription verfügbar und kann 24 Stunden vor der TV-
Premiere auf ORF ON gesehen sowie ab 20.15 Uhr im Live-Stream
mitverfolgt werden und ist nachträglich dort in einer eigenen
Videokollektion on-Demand abrufbar.
Bereits Bewerberinnen und Bewerber für Jubiläumsstaffel 2026
gesucht
Während parallel zur TV-Ausstrahlung die Fertigstellung der
aktuellen Staffel noch auf Hochtouren läuft, planen Filmemacherin
Nina Horowitz und ihr Team bereits die Saison 2026, in der die
„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ihren 30. Geburtstag feiern.
Interessierte Singles aus allen Bundesländern können sich ab sofort
bei der Redaktion bewerben: via E-Mail an [email protected]
bzw. per Brief an ORF, Kennwort „Liebesg’schichten“, Hugo-Portisch-
Gasse 1, 1136 Wien oder telefonisch unter 0800 44 30 140.