KORREKTUR zu OTS0060 vom 11.08.2025: Videodolmetsch-Unternehmen SAVD senkt Honorare für freiberufliche Dolmetscherinnen und Dolmetscher

Wien (OTS) – KORREKTUR-HINWEIS
Die Presseaussendung „Videodolmetsch-Unternehmen SAVD senkt Honorare
für freiberufliche Dolmetscherinnen und Dolmetscher“, OTS0060 vom
11.08.2025, von UNIVERSITAS Austria vom 11.08.2025 enthält
unrichtige Angaben zum neuen Honorarplan. Wir bitten, die
ursprüngliche Meldung wie folgt abzuändern:

Zwtl.: Videodolmetsch-Unternehmen SAVD ändert
Bedingungen für
freiberufliche Dolmetscherinnen und Dolmetscher

Wie dem österreichischen Verband für Dolmetschen und Übersetzen,
UNIVERSITAS Austria, zugetragen wurde, hat SAVD mit Wirkung zum 1.
August neue Rahmenverträge mit einem Großteil der für sie tätigen
freiberuflichen Dolmetscherinnen und Dolmetschern geschlossen. Laut
Information der SAVD GmbH handelt es sich bei dem neuen Honorarschema
um ein Pilotprojekt. Dabei sollen Bestandteile des Honorars (
Bereitschaft, Mindestpauschale) wegfallen, die Minutenhonorare für
die anspruchsvolle Tätigkeit allerdings geringfügig erhöht werden.
Laut dem Verband vorliegenden Informationen ist zu befürchten, dass
diese neuen Rahmenbedingungen für Freiberuflerinnen und Freiberufler
eine Verschlechterung mit sich bringen.

UNIVERSITAS Austria weist an dieser Stelle darauf hin, dass
Telefon- und Videodolmetschen höchst anspruchsvolle Tätigkeiten sind,
die eine hohe Qualifikation und somit auch eine angemessene Vergütung
erfordern: nicht nur aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen
Settings, in denen jeweils präzises Fachwissen erforderlich ist,
sondern auch aufgrund der fordernden, oftmals heiklen Themen der
Gespräche, die auch emotional belastend sein können.

Die SAVD Group, entstanden nach Übernahme des Münchner
Wettbewerbers LingaTel durch SAVD Videodolmetschen GmbH im Jahr 2024,
hat mit der Übernahme des Kölner Anbieters Dolatel im April 2025 ihre
marktbeherrschende Marktposition als Anbieter von Video- und
Telefondolmetschleistungen im öffentlichen Bereich in Österreich und
Deutschland ausgebaut.

Wie auch der deutsche Bundesverband für Dolmetscher und
Übersetzer (BDÜ) beobachtet auch UNIVERSITAS Austria diese neuen
Entwicklungen mit Besorgnis und appelliert an ihre Mitglieder, die
neuen Verträge vor Unterzeichnung kritisch zu hinterfragen.