Wien (OTS) – „Die Teuerung bei Lebensmitteln belastet die Menschen
massiv, während
sich internationale Handelskonzerne die Taschen füllen. Die
Bundesregierung sieht untätig zu“, kritisierte FPÖ-
Nationalratsabgeordneter Mag. Christian Ragger die anhaltend hohen
Preise im heimischen Lebensmitteleinzelhandel. Die Vorschläge der
Regierung seien „substanzlos und realitätsfern“, so Ragger.
Insbesondere kritisierte Ragger die SPÖ: „SPÖ-Finanzminister
Marterbauer produziert Schlagzeilen in Richtung Preisdeckel, bleibt
die Umsetzung aber schuldig, weil er sich bei ÖVP und Neos die Zähne
ausbeißt.“
Der tägliche Einkauf sei für viele Menschen zur Belastung
geworden, betonte Ragger weiter: „Wer heute sparen will, muss sich
durch Werbeprospekte wühlen, Rabattpickerl kleben und Kundenkarten
online registrieren – mit immer komplizierteren Regeln. Das ist nicht
nur mühsam, sondern grenzt ältere Menschen defacto aus. Die Schlangen
vor den Sozialmärkten werden immer länger.“
Ragger forderte die Bundesregierung auf, den von der FPÖ seit
Jahren geforderten, zeitlich begrenzten Preisdeckel auf die
Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs, rasch umzusetzen und: „Es muss
alles unternommen werden, um den ‚Österreich-Aufschlag‘ wirksam zu
bekämpfen. Es ist nicht einzusehen, warum unsere Landsleute gegenüber
Kunden in Deutschland oder Italien benachteiligt werden. Hier sehen
wir vor allem die ÖVP gefordert: Wenn diese Partei noch einen Rest an
Wirtschaftskompetenz hat, dann muss sie den Markenherstellern endlich
klarmachen, dass Österreich diese Diskriminierung nicht länger
hinnehmen wird.“