FPÖ – Leinfellner: „Babler startet roten Postenschacher im Sportministerium!“

Wien (OTS) – Als „Akt reinsten Postenschachers“ kritisierte heute
FPÖ-
Sportsprecher NAbg. Markus Leinfellner die provisorische Neubesetzung
der Leitung der Sportsektion im zuständigen Ministerium. Eine SPÖ-
nahe Beamtin – ohne jegliche Expertise im Bereich Sport – wurde an
die Spitze der Sektion gesetzt. Für die Freiheitlichen sei dies ein
klares Signal, dass unter der neuen Verlierer-Koalition das rote
Parteibuch wieder mehr zähle als jede Fachkompetenz.

„Kaum im Amt, zeigt Vizekanzler Babler sein wahres Gesicht und
setzt die übelste Tradition der Systemparteien nahtlos fort:
Qualifikation wird mit Füßen getreten, wenn es darum geht, eigene
Parteigänger in gut dotierte Positionen zu hieven – und das gänzlich
ohne Ausschreibung. Das ist ein Verrat am österreichischen Sport, der
schon unter Bablers Vorgänger begonnen wurde, indem die
Sektionsleitung jahrelang nur provisorisch geregelt war. Babler hat
diesen Umstand nun ausgenützt und die Weichen zugunsten einer
Parteigenossin gestellt“, kritisierte Leinfellner

„Eine Expertin für Förderkontrolle ohne jeglichen Bezug zur
organisierten Sportwelt an die Spitze der Sektion zu setzen, ist eine
Verhöhnung für alle Sportler, Funktionäre und ehrenamtlichen Helfer
in den Vereinen. Offensichtlich ging es nur darum, eine verdiente SPÖ
-Funktionärin mit einem Versorgungsposten zu belohnen, während die
Interessen des Sports auf der Strecke bleiben.“ Die fadenscheinige
Begründung eines „Neuanfangs“ sei nichts anderes als die Tarnung für
eine parteipolitische Machtübernahme. Wäre es Babler wirklich um
einen Neuanfang gegangen, hätte er die Leitungsfunktion seit Monaten
ausschreiben können“, so FPÖ-Sportsprecher Leinfellner.

Abschließend forderte Leinfellner volle Transparenz über die
Hintergründe dieser Entscheidung. „Wir werden parlamentarisch alle
Hebel in Bewegung setzen, um diesen Skandal aufzuklären. Es kann
nicht sein, dass Steuergeld und wichtige Zukunftsbereiche zum
Spielball parteipolitischer Interessen werden. Dieser Sumpf aus
Freunderlwirtschaft und Postenschacher muss trockengelegt werden –
und das wird er erst mit einem Volkskanzler Herbert Kickl, der dem
Wohl Österreichs und nicht dem Wohl der Parteien verpflichtet ist!“