St.Pölten (OTS) – „Es muss jetzt sofort gehandelt werden, um die
alarmierende
Entwicklung bei den Unternehmensinsolvenzen zu stoppen“
Eine umgehende Entlastung der Unternehmen durch eine Senkung der
Energiepreise und einen Abbau bürokratischer Hürden verlangt Thomas
Schaden, der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes
(SWV) Niederösterreich. „Es muss sofort gehandelt werden, um die
alarmierende Entwicklung bei den Unternehmensinsolvenzen zu stoppen.
Es braucht jetzt konkrete Maßnahmen, um den Betrieben das Leben
leichter zu machen.“
„Nicht nur die schwache Konjunktur der letzten Jahre, auch die
immer noch viel zu hohe Inflation in Österreich und große
bürokratische Belastungen stellen für die Unternehmen ein erhebliches
Problem dar. Hier sind rasche Maßnahmen der neuen Regierung nötig,
damit es heuer nicht zu dem sich derzeit abzeichnenden Rekord bei den
Unternehmensinsolvenzen kommt. Das heißt: Runter mit den
Energiepreisen und weg mit bürokratischen Auflagen, die die Betriebe
behindern. Hier darf man keine Zeit verlieren. Das ist umso
wichtiger, weil auch die neuen und problematischen Zölle beim Export
von Waren in die USA die österreichischen Betriebe treffen werden.“
„Es geht darum, die Bedingungen vor allem für die vielen kleinen
und mittleren Betriebe zu erleichtern. Wenn man diese Unternehmen
stärkt, ist das der beste Weg, um Arbeitsplätze zu sichern und die
gesamte Wirtschaft zu stärken. Notwendig ist auch, dass man die
soziale Sicherheit von Unternehmerinnen und Unternehmern verbessert.
Für sie muss im Insolvenzfall eine dreimonatige Nachversicherung bei
der Krankenversicherung geschaffen werden. Zahlreiche Betriebe
geraten derzeit völlig unverschuldet in Schwierigkeiten. Tritt ein
Insolvenzfall ein, muss sichergestellt sein, dass für Selbstständige
danach im Krankheitsfall länger als bisher eine soziale Absicherung
gegeben ist“, fordert Thomas Schaden.