Wien (OTS) – JUNOS-Bundesvorsitzende und NEOS-Nationalratsabgeordnete
Sophie
Wotschke begrüßt die Reformschritte im Pensionssystem. „Es war
höchste Zeit, den Pensionspopulismus zu beenden und sich endlich den
Fakten zu widmen“, betont Wotschke. Die heute beschlossenen Maßnahmen
stellen für die Jungen Liberalen einen überfälligen Wendepunkt dar:
„Die Pensionslügen der letzten Jahre kosten uns Milliarden – wir
ziehen jetzt die Notbremse. Diese Pensionswende ist das überfällige
Stoppschild für verantwortungslose Politik von gestern.“
Die Sanierung des Budgets bleibt eine der zentralen
Herausforderungen der kommenden Jahre. Daher sei es umso wichtiger,
die Pensionen auf ein stabiles, zukunftsfittes Fundament zu stellen.
„Wir brauchen ein faires, tragfähiges Modell, das auf drei Säulen
basiert: gesetzliche Pension, betriebliche Vorsorge und private
Eigenvorsorge. Dabei geht es nicht um Jung gegen Alt, sondern um
zukunftsorientierte Politik statt verantwortungslosem Stillstand –
damit sich auch Menschen in 20, 30 oder 40 Jahren noch auf die
Pension verlassen können“, so die JUNOS-Bundesvorsitzende.
Ein zentrales Element der Reform ist die Einführung eines
Nachhaltigkeitsmechanismus, der eine automatische Korrektur bei
Abweichungen vom Ausgabenpfad ermöglicht. „Erstmals wurde ein echter
Airbag ins System eingebaut. Sollte der vorgegebene
Kostendämpfungspfad verlassen werden, sind Gegenmaßnahmen – wie etwa
die Berücksichtigung der steigenden Lebenserwartung – keine Themen
mehr, die man unter den Teppich kehren kann. Das ist auch eine
finanzpolitische, sozialpolitische und generationenpolitische
Vernunft.“
Als besonders sinnvoll bezeichnet Wotschke zudem die Einführung
der Teilpension: „Ein längst überfälliger Schritt hin zu mehr
Wahlfreiheit beim Pensionsantritt. Die Menschen sollen selbst
entscheiden können, wie sie den Übergang in den Ruhestand gestalten –
das ist echte Freiheit im Alter.“ Die Flexibilisierung des
Pensionsantritts war über Jahre eine zentrale Forderung von uns JUNOS
– jetzt wird sie Realität. Wotschke abschließend: „Diese Reform ist
ein Anfang – aber längst nicht das Ende. Wir haben das Steuer
herumgerissen, doch der Kurswechsel hat gerade erst begonnen. Wenn
wir echte Generationengerechtigkeit wollen, müssen wir weiter mutige,
ehrliche Reformen angehen. Nur so sichern wir langfristig ein
stabiles und faires Pensionssystem – für alle Generationen.“