FPÖ – Heinreichsberger: Hietzing spricht sich für den Schutz des Napoleonwaldgebietes und für Kinderrehabilitation am Rosenhügel aus

Wien (OTS) – In der gestrigen Bezirksvertretungssitzung in Hietzing
wurden die
freiheitlichen Anträge zur Einrichtung einer Kinderrehabilitation auf
dem Rosenhügelareal als auch gegen die ortsunübliche Verbauung des
Napoleonwaldes einstimmig angenommen, freut sich der freiheitliche
Bezirkspartei- und Hietzinger Klubobmann Georg Heinreichsberger über
den gemeinsamen Schulterschluss.

Das einstige „Zentrum der Nervenheilkunde“ in Hietzing ist nach
seiner Zerschlagung seit Jahren verwaist. Einzig die Kinder- und
Jugendpsychiatrie ist im neueren Pavillon C verblieben. Folglich
existiert viel Leerstand, an dem unverkennbar der Zahn der Zeit nagt.
„Mit dem Antrag konnte abermals eine Initiative für
Kinderrehabilitation geschaffen werden, die in Wien und allgemein in
Österreich unterentwickelt ist. Der zuständige Gesundheitsstadtrat
Hacker ist nun am Zug, diesem Wunsch des Bezirks zu folgen“, so
Heinreichsberger.

Ein großer Erfolg ist auch die einstimmige Willenskundgebung im
Bezirksparlament zur ortsüblichen Verbauung in der Umgebung des
Napoleonwaldes. Insbesondere in der Jaunerstraße 5, wo bis 2020 ein
beliebtes Gasthaus für Hochzeiten und Geburtstage in Betrieb war,
soll nach dem bereits erfolgten Verkauf des Grundstücks ein Wohn- und
Bürohaus entstehen, das Bauprojekt ist bereits eingereicht, aber noch
nicht umgesetzt. Mit Tiefgarage sollen auf insgesamt fünf Ebenen mehr
als 1.000 Quadratmeter Bürofläche und darüber mehr als 2.000
Quadratmeter Wohnfläche hergestellt werden. „Der Neubau wäre ein
Präjudiz für weitere Verbauung in dieser Gegend und würde in seiner
massiven Ausführung einen deutlichen Eingriff in die Natur
darstellen, entspräche nicht der Ortsüblichkeit und würde deutlich in
einen gewachsenen Bestand eingreifen“, erläutert Heinreichsberger.
Der Freiheitliche dankt der Bürgerinitiative, gerade vor dem
Hintergrund des kostenintensiven Engagements zum Schutz des Gebietes,
für ihren unermüdlichen Einsatz!

Der Wunsch der FPÖ für eine frühzeitige Intervallverdichtung bei
der S 80 entwickelte sich trotz einstimmigen Beschluss in der Debatte
zu einer „Magenerkrankung“ und gegenseitigen Schuldzuweisungen der
etablierten Systemparteien. Zur Erinnerung: der Ausbau der
Verbindungsbahn verschiebt sich aufgrund der Einsparungsmaßnahmen der
Bundesregierung um weitere vier Jahre nach hinten. Das neue
Zieldatum, der fertige Ausbau und damit die notwendige
Intervallverdichtung wird erst Ende 2036 – also in 11 Jahren –
abgeschlossen sein.

Da auch die Entscheidung durch das Bundesverwaltungsgericht nach
wie vor ausständig ist, fordert die FPÖ-Hietzing die Stadt Wien und
die ÖBB unter Einbindung des zuständigen Wiener Bundesministers für
„Innovation, Mobilität und Infrastruktur“, Peter Hanke auf, in
Neuverhandlungen zu treten und die Tieferlegung der Trasse,
Intervallverdichtung und die Schaffung eines echten S Bahn Ringes zu
ermöglichen.